Blog Archiv Aktuelles

2026

Ein Hauch von Frankreich am BGM

Vive l’amitié !

Von rasanten Exit-Games bis zum glanzvollen Catwalk: Heute stand unsere Schule ganz im Zeichen der deutsch-französischen Freundschaft. Anlässlich des 63. Jahrestags des Élysée-Vertrags tauschten unsere Schülerinnen und Schüler das klassische Vokabelheft gegen Quiche, Kreativität und echtes Laufsteg-Feeling.

Ein Vormittag voller Entdeckungen
Der deutsch-französische Tag startete interaktiv: Mit einem multimedialen Film tauchten die Klassen in die bewegte Geschichte der beiden Nachbarländer ein. Dass Geschichte alles andere als trocken sein muss, bewiesen die anschließenden Challenges. Beim großen Kahoot-Quiz glühten die Smartphones, als es darum ging, wer das meiste Wissen über unsere französischen Nachbarn parat hatte.
Wem das noch nicht genug Nervenkitzel war, der musste sich im Exit-Game beweisen: Nur wer die Rätsel rund um die deutsch-französischen Beziehungen knackte, fand den Weg in die Freiheit (oder zumindest zur nächsten Pause!).

Kreativität und Kulinarik
In den Pausen verwandelte sich die Aula in ein französisches Bistro. Von herzhaften Quiches bis hin zu leckeren Tartes – die Schülerinnen und Schüler boten selbstgemachte Spezialitäten an.
Frisch gestärkt ging es an die Projektarbeit. Es wurde geklebt, gemalt und recherchiert. Die vielfältigen Ergebnisse konnten sich sehen lassen, u.a.:
• Mode & Design: Von Coco Chanel bis zur Haute Couture.
• Automobile: Die Klassiker von Citroën bis Renault.
• Sightseeing: Geheimtipps jenseits des Eiffelturms.
Beim anschließenden Gallery-Walk präsentierten die Jugendlichen ihre Plakate stolz den Mitschülern und zeigten, wie viel Frankreich in unserem Alltag steckt.

Das große Finale: „Chapeau!“ auf dem Catwalk
Der absolute Höhepunkt erwartete die Schulgemeinschaft zum Abschluss des Tages. Musik an, Spot an! Bei einer französischen Modeshow verwandelte sich die Aula in einen Pariser Laufsteg. Unter tosendem Applaus präsentierten die Schülerinnen und Schüler ihre eigenen Modekreationen. Ob chic, avantgardistisch oder typisch französisch – die Kreativität der Jugendlichen zeigte sich hier ein weiteres Mal.

Am Ende des Tages blieb weit mehr als nur der Duft von frischen Tartes und Croissants in der Luft: Es war die Erkenntnis, dass Freundschaft über Grenzen hinweg verbindet. Ein Tag, der gezeigt hat, dass Europa an unserer Schule nicht nur ein Begriff im Lehrplan ist, sondern gelebt wird. Merci an alle für dieses deutsch-französische Gemeinschaftserlebnis!“

Gudrun Graf Bouhajjar

Erfolgreiche Delf-Absolventen

StDin Justwan, OStRin Sailer und OStD Gigl gratulieren den beiden sehr erfolgreichen Delf-Absolventen Leonie Waldschmitt und Bastian Wegerer!

Das DELF (Diplôme d’études en langue française) ist ein international anerkanntes, unbegrenzt gültiges Sprachzertifikat für Französisch als Fremdsprache, ausgestellt vom französischen Bildungsministerium.

Digitaler Vortrag "Nahtoderfahrung"

mit Herrn Eidenhardt

Mallersdorf-Pfaffenberg am 28.1.2026

Tod und Auferstehung – es ist ein zentrales christliches Thema und ein wichtiger Lernbereich, der im Fach Katholische Religionslehre in der 10. Klasse erarbeitet wird. Umso mehr freut sich die Fachschaft Religion des Burkhart-Gymnasiums, dass sich Herr Christian Eidenhardt trotz seiner Kandidatur zum Chamer Bürgermeister die Zeit nahm, eine Doppelstunde lang der Klasse 10c von seinem erlebten Schicksal zu berichten, das ihn so nah an die Schwelle des Todes gebracht und sein Leben verändert hatte.
Gleich zu Beginn des digitalen Vortrags macht der Referent deutlich, dass es ihm eine Herzensangelegenheit ist, von seinen Erlebnissen zu berichten und dass es für die Schüler keine Tabus gibt, also alle Frage gestellt werden dürfen, welche die Jugendlichen beschäftigen.
Und so beschreibt Herr Eidenhardt zuerst sein konkretes Erlebnis. Im Jahr 2011 hatte der begeisterte Sportler an einem Hallenturnier teilgenommen. Plötzlich erlitt er eine Gehirnblutung, wodurch er auf der Stelle in akuter Lebensgefahr stand. Während des dreiwöchigen Komas erlebte er in vollem Bewusstsein sein Nahtoderlebnis. Er stand an der Rezeption eines Hotels und erhielt die Auskunft, dass er zu seinem Zimmer mit dem Fahrstuhl in den obersten Stock fahren möge. Oben angekommen hörte er eine vertraute Stimme, die ihm zu verstehen gab, dass „da ein Missverständnis vorliegen muss, da dieses Zimmer bereits belegt ist.“ Gerade als er an der Rezeption wegen des Versehens nachfragen wollte, erwachte Herr Eidenhardt aus dem Koma und fand sich in der Intensivstation wieder – ohne etwas zu sehen, ohne sprechen zu können. Wegen der Schädigungen des Gehirns musste alles neu erlernt werden. Eine Herausforderung, die der authentische Gast nur aufgrund seiner lebensfrohen und stets optimistischen Wesensart meistern konnte.
Trotz des schrecklichen Ereignisses ist Herr Eidenhardt inzwischen dankbar für das ihm Widerfahrene. So lebt er jeden Tag sehr bewusst und freut sich bereits in der Früh, wenn der Wecker klingelt, dass er klingelt – denn das bedeutet, dass er ihn hören kann und dass er lebt. Ebenso freut er sich, wenn er die Augen öffnet – und etwas sieht! Dies, wie jeden einzelnen Tag seines Lebens, deutet er als Geschenk Gottes und versucht daher jeden Tag auch zu nutzen für das Gute, ganz nach dem von ihm formulierten Motto „Ich will mehr geben, als ich nehme.“ So engagiert sich Herr Eidenhardt unter anderem ehrenamtlich beim Team Bananenflanke – einem Fußballprojekt speziell für Kinder mit geistiger Beeinträchtigung.
Wie zu Beginn erwähnt und wie auch im Vortrag stets ersichtlich, handelte es sich bei dem Vortrag um eine Herzensangelegenheit des Referenten, diese ernsten und wichtigen Themen den Jugendlichen nahe zu bringen. Aus diesem Grund war es auch nicht möglich, dem Gast ein Präsent als Zeichen der Wertschätzung zu überreichen. Daher bleibt der Fachschaft Religion des Burkhart- Gymnasiums nur, „Danke“ zu sagen – wobei dies Herrn Eidenhardt mehr zurückgibt wie jeder Prämie, da es sich nach seinen Worten bei einem ehrlich gemeinten „Danke“ um die „billigste Währung der Welt“ handelt, weil sie dem Spender nichts kostet, dem Empfänger jedoch sehr viel bedeutet.

Herr Dominik Schramm, Religionslehrer der Klasse 10c

Sprachtalente im Rampenlicht

Teilnahme am Bundeswettbewerb Fremdsprachen – wir drücken Emma und Emilia die Daumen

Unsere Schulgemeinschaft freut sich über eine besonders starke Beteiligung am diesjährigen Bundeswettbewerb Fremdsprachen. Von kreativen Teamleistungen bis hin zu anspruchsvollen Einzelprüfungen – unsere Schülerinnen und Schüler haben bewiesen, wie lebendig Fremdsprachen am BGM sind.

SOLO-Wettbewerb: Spitzenleistung in Englisch und Französisch
Wenn Dinge sprechen könnten…
Am heutigen zentralen Wettbewerbstag traten Emma aus der 9a und Emilia aus der 10a in der Kategorie SOLO an. Im Vorfeld hatten die beiden bereits kreative Videos zum Motto „Wenn Dinge sprechen könnten“ eingereicht. Dabei galt es nicht nur, sprachlich präzise zu sein, sondern auch eine originelle Geschichte filmisch umzusetzen. 
Ein Tag voller Herausforderungen: 
Heute stand nun der schriftliche Teil auf dem Programm. In den Bereichen Hör- und Leseverstehen, kreatives Schreiben und Landeskunde tauchten sie tief in ihre Fachgebiete ein:
•    Englisch: Ein Streifzug durch die Geschichte und Kultur Neuenglands.
•    Französisch: Eine Entdeckungsreise durch verschiedene Feste und Traditionen der frankophonen Welt.

Teamgeist gefragt: Kreative Projekte der 8. und 10. Klassen
Doch nicht nur Einzelkämpfer waren aktiv: Mehrere Gruppen aus der 8. und 10. Jahrgangsstufe stellten sich dem Teamwettbewerb. Hier standen die Zusammenarbeit und der gemeinsame Spaß an der Sprache im Vordergrund.
Die Teams entwickelten eigene Konzepte und produzierten beeindruckende Videos und Audiobeiträge. Dabei wurden Drehbücher geschrieben, Rollen einstudiert und technische Hürden beim Schnitt gemeistert – eine tolle Leistung, die zeigt, wie Teamwork und Fremdsprachenkompetenz Hand in Hand gehen.

Ausblick: Das Sprachenturnier
Der Bundeswettbewerb Fremdsprachen ist weit mehr als eine Prüfung. Die Besten jedes Jahres werden zum „Sprachenturnier“ eingeladen, wo neben tollen Preisen vor allem der Austausch mit anderen Sprachtalenten und neue Erfahrungen im Fokus stehen.
Wir gratulieren allen Teilnehmerinnen und Teilnehmern herzlich zu ihrem Einsatz und sind gespannt auf die Rückmeldungen der Jury. Chapeau und well done!

Gudrun Graf Bouhajjar

Spanischer Weihnachtszauber

¡Hola y Bienvenidos! – Spanischer Weihnachtszauber am BGM


Habt ihr euch schon mal gefragt, wie Weihnachten in Spanien gefeiert wird? Warum es dort tanzende Puppen gibt oder was man sich bei den Liedern eigentlich genau wünscht?
Unsere Achtklässler – die Pioniere, die dieses Jahr als Erste Spanisch als 3. Fremdsprache gewählt haben – haben die Antwort direkt in unsere Schule geholt! Eine Woche lang verwandelten sie die Pausen für die 6. Jahrgangsstufe in ein echtes spanisches Winterwunderland.
Mehr als nur Vokabeln: Action, Rhythmus und Gefühl
Wer denkt, eine neue Sprache lernt man nur aus Büchern, der wurde hier eines Besseren belehrt. Unsere Spanisch-Schüler zeigten vollen Einsatz:
• Bühne frei: Ein selbstinszeniertes spanisches Theaterstück begeisterte die Zuschauer – inklusive einer überraschenden Ballettszenen, die bewies, dass Spanisch auch eine Sprache der Bewegung ist!
• Musik im Blut: Gemeinsam wurden spanische Weihnachtslieder gesungen. Der Rhythmus ging sofort ins Ohr (und in die Beine).
• Kreativität pur: Beim Basteln von spanischen Weihnachtskarten konnten die Sechstklässler ihre künstlerische Ader ausleben.
• Experten-Wissen: Wisst ihr, was es mit den 12 Weintrauben an Silvester auf sich hat? Nach einem spannenden Quiz sind unsere 6. Klässler nun echte Profis in Sachen spanischer Traditionen.
Der süße Abschluss
Was wäre ein echtes Fest ohne Essen? Zum krönenden Abschluss gab es selbstgebackenes spanisches Gebäck. So schmeckt die neue Sprache also!
"Es war toll zu sehen, wie schnell man Spanisch nicht nur verstehen, sondern damit auch richtig tolle Projekte auf die Beine stellen kann!" – so das Fazit der Achtklässler.
Lust bekommen?
Spanisch ist nicht nur eine Weltsprache, die von über 500 Millionen Menschen gesprochen wird, sondern sie bringt auch Lebensfreude, tolle Kultur und jede Menge Spaß direkt in euren Stundenplan.

Gudrun Graf Bouhajjar