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2022

Dresdenfahrt der 9. Klassen

  

                      Herzlich willkommen in Dresden!                                      Die Reisegruppe

Am Morgen des 11.7. war es endlich soweit! Die drei 9. Klassen machten sich mit Frau Lechner, Frau Landesberger, Frau Müller, Herrn Seebauer und Herrn Schmauser mit dem Bus auf den Weg nach Dresden. Dort angekommen, begaben wir uns bei strahlendem Sonnenschein und angenehmen Temperaturen sofort per Straßenbahn in die Innenstadt. In der Semperoper hatten wir klassenweise Führungen, in denen uns das prunkvolle Innenleben des Gebäudes gezeigt und die Geschichte des Opernhauses erklärt wurde. Danach besuchten wir den Dresdener Zwinger und begaben uns mit dem Programm „Zwinger Xperience“, mit Hilfe von Audioguides und VR Brillen auf eine interaktive Zeitreise.

Nach einem anschließenden Abendessen im Biergarten des Lokals Augustiner an der Frauenkirche schlenderten wir über die Brühlschen Terrassen wieder zur Straßenbahn, mit der wir zurück zum Quartier fuhren.

    

Semperoper …

 

     

… und Zwinger – leider als Baustelle

 

Nach dem Frühstück in der Unterkunft machten wir uns am Dienstagmorgen auf, um die Gedenkstätte Bautzener Straße zu besichtigen. Die Führungen durch das ehemalige Stasi-U-Haftgefängnis wurden zum Teil von Zeitzeugen gehalten und waren sehr beeindruckend.

Den Nachmittag hatten wir zur freien Verfügung und nutzten ihn in Kleingruppen um selbst die Stadt erkunden. Einzelne Gruppen besuchten das Militärmuseum, andere den Zoo und wieder andere nutzten die Zeit zum Einkaufen.

Am Mittwoch stand wieder Stadterkundung auf dem Programm. Wir fuhren gemeinsam mit der Straßenbahn in die Innenstadt und machten uns auf zur berühmten Frauenkirche, deren Kuppel wir besteigen wollten. Gefühlt 1000 Stufen später hatten wir es endlich geschafft und konnten den traumhaften Ausblick über Dresden genießen.

    

Frauenkirche mit Blick über Dresden

Eine Gruppe um Frau Landesberger schaffte sogar noch eine kurze Besichtigung des Residenzschlosses, bevor unsere Führungen im Verkehrsmuseum losgingen. Hier erfuhren wir Wissenswertes über verschiedene Fortbewegungsmittel und deren wechselnde Bedeutung im Laufe der Geschichte.

Das Hygienemuseum, das wir am Nachmittag erst mit Führungen und dann noch auf eigene Faust erkundeten, erwies sich als absolutes Highlight. Es ist sehr interaktiv gestaltet, und liefert, anders als der Name befürchten lässt, nicht nur Infos über Seifenspender und Desinfektionsmittel, sondern interessante Fakten über alle Facetten des menschlichen Lebens.

Den Abend ließen diejenigen von uns, die noch etwas Energie übrighatten, im Freibad ausklingen. Der Rest genoss wie jeden Abend den Sonnenuntergang auf der Dachterrasse, zum Beispiel mit einem alkoholfreien Himbeermojito, oder bei Gemeinschaftsspielen in gemütlicher Runde.

 

Mit dem Bus machten sich die Wanderer am Donnerstag auf ins Elbsandsteingebirge. Nachdem ein steiler Anstieg, der vielen die Puste und einigen auch die Nerven raubte, bewältigt war, ging es an verschiedenen Aussichtspunkten vorbei durch den Wald auf die von vielen Touristen besuchte, sehr eindrucksvolle Basteibrücke zu. Wir bewunderten den grandiosen Ausblick und die schroffen Felsformationen und stiegen anschließend durch die sogenannten Schwedenlöcher ab.

    

Basteibrücke            Blick von der Basteibrücke auf die Elbe       Abstieg vorbei an den Schwedenlöchern  

 

Für die Fußkranken stand eine zirka dreieinhalbstündige Schifffahrt von Dresden zum Kurort Rathen auf dem Programm. Gemeinsam ging es dann zur Festung Königstein, einer riesigen Wehranlage, die wir uns in Kleingruppen angeschaut haben.

Blick von der Festung Königstein auf die Elbe und den Lilienstein

 

Am Freitag war eine erlebnisreiche Fahrtenwoche leider wieder zu Ende. Gegen halb neun fuhren wir mit dem Doppeldecker los und trafen nach einer großteils verschlafenen Fahrt um 13 Uhr in Mallersdorf ein.

Für die Organisation der Fahrt und des gesamten Programms bedanken sich die Schülerinnen und Schüler der 9. Klassen bei Frau Lechner sehr herzlich. Ein weiteres Dankeschön geht an den Freundeskreis des Burkhart-Gymnasiums, der diesen Ausflug mit einer Geldspende unterstützt hat.

 

Abendstimmung am Elbufer und Blick von der Dachterrasse des A&O Hostels

 

 

Text: Katja Dobler (9a), Eva Lechner (9b), M. Lechner, B. Müller
Fotos: B. Müller

Rapper Ben Salomo zum Thema "Antisemitismus"

Information + Entertainment + politische Bildung = alles in Einem im Vortrag des Rappers Ben Salomo zum Thema „Antisemitismus“

Am Dienstag, den 19. Juli 2022 fand für alle Schüler:innen der 9. und 10. Jahrgangsstufe ein politisch-informierender und auch musikalischer Vortrag des Berliner Autors/Musikers/Rappers Ben Salomo statt. Diese Veranstaltung war im Rahmen einer Aktion der Friedrich-Naumann-Stiftung organisiert, die auch an vielen anderen Schulen Deutschlands die Besuche von Ben Salomo initiiert und finanziert, um „dem Prinzip Freiheit in Menschenwürde in allen Bereichen der Gesellschaft Geltung zu verschaffen und politische Bildung zu vermitteln“1

Ben Salomo, der in seinen journalistischen Veröffentlichungen und seiner HipHop-Musik offen seine jüdische Identität, aber auch die ihm gegenüber häufig geäußerten Ressentiments thematisiert, schilderte dabei in dem engagierten, fast 120-minütigem Vortrag seinen persönlichen und musikalischen Werdegang, die oft offen antisemitischen Anfeindungen innerhalb der deutschen GangstaRap-Szene sowie die für ihn vorhandene Notwendigkeit zur Jugendbildung bzw. individuellen Zivilcourage.

Mit vielen konkreten Beispielen und basierend auf seriösen, journalistischen Recherchen machte er den Schüler:innen klar, wie stark politisch-extreme Haltungen in Teilen der deutschen HipHop-Szene verankert sind und wie auch in scheinbar oberflächlichen Musikvideos des GangstaRap-Genres klar antisemitische Dresscodes, Symbole oder Aussagen platziert sind.

Im zweiten Teil der Veranstaltung bewiesen die Schüler:innen des BGM eine echte Offenheit gegenüber diesem Thema und auch klare Haltungen, da sie mit interessierten Nachfragen und tiefergehenden Überlegungen in einer Fragerunde mit Ben Salomo die Problematik der Vorurteile, die teils auch versteckt im Alltag auftauchen können, weiter erörterten. Manche 9./10.-Klässler:innen nutzten abschließend sogar noch die Gelegenheit für kurze Gespräche und sogar selfies mit dem Musiker.  ;-)

So war dieser Besuch des Gastes aus Berlin sicher ein Anstoß, eigene Denkmuster und scheinbar gesicherte Ansichten weiter selbstkritisch zu hinterfragen.

1 entnommen aus: https://de.wikipedia.org/wiki/Friedrich-Naumann-Stiftung_f%C3%BCr_die_Freiheit (Datum: 13.07.22)

 

OStR Michael Prechtl

Berlinfahrt der 10. Klassen (24.6. - 28.6.)

Voller Vorfreude begaben wir uns am Freitag um 7 Uhr auf den Weg in die bundesdeutsche Hauptstadt. Nach einer langen, aber kurzweiligen Fahrt kamen wir in Berlin an, jedoch zwangen uns zahlreiche Straßensperrungen dazu, einen ca. 15-minütigen Fußmarsch zu unserem ersten Programmpunkt anzutreten. Dies hatte allerdings den positiven Nebeneffekt, dass wir bereits das Schloss Bellevue und Teile des Tiergartens bewundern konnten. Um 16 Uhr empfing uns dann im Paul-Löbe-Haus der Bundestagsabgeordnete Alois Rainer, der sich unseren Fragen zu aktuellen politischen Themen stellte. Nach einem weiteren kurzen Spaziergang durch das Brandenburger Tor war unser nächstes Ziel das Hotel. Dort konnten wir die Zimmer beziehen und anschließend den Abend am berühmten Kurfürstendamm ausklingen lassen.

Nach einem gemütlichen Frühstück im Hotel konnten wir am Samstag bei einer 2-stündigen Stadtrundfahrt die Sehenswürdigkeiten Berlins genießen, wobei uns die gebuchten Reiseleiter interessante Informationen über die Stadt näherbrachten. Die folgende Mittagspause verbrachten wir am Alexanderplatz, der allerlei Möglichkeiten bereithielt, um sich zu stärken und das ein oder andere Souvenir zu besorgen. Wir staunten zudem nicht schlecht, als sich dort plötzlich ein Mensch, gesichert mit einem Bungee-Seil, vom Dach eines Hotels stürzte. Im Anschluss daran besuchten wir die KZ-Gedenkstätte Sachsenhausen, wo wir mit Hilfe unserer Lehrkräfte und Audioguides einen Eindruck erhielten, welch grausame Taten die Nationalsozialisten an den Häftlingen verübten. Um 19:00 Uhr bestiegen wir einen Schaufelraddampfer für die geplante Spreerundfahrt. Während dieser Fahrt, welche 2 Stunden dauerte, konnten wir die Stadt aus einer ganz anderen Perspektive erleben und auch schon einen Eindruck gewinnen, wie das samstägliche Nachtleben in Berlin beginnt, denn schon um 20 Uhr waren in den Strandbars entlang der Spree viele Menschen zu beobachten, die sich den verschiedenen musikalischen Rhythmen hingaben.

Der Sonntag wurde mit der Besichtigung des Stasi-Gefängnisses in Berlin-Hohenschönhausen eröffnet. Dort vermittelte zunächst ein Einführungsfilm die grundlegenden Informationen zu diesem historischen Ort. Daraufhin führten uns ehemalige Häftlinge, deren persönliche Geschichten äußerst ergreifend waren, über das Gelände. Am Nachmittag teilten wir uns in drei Gruppen auf und besuchten zu verschiedenen Zeiten die Gedenkstätte Deutscher Widerstand. Die verbliebene Zeit konnten wir in Kleingruppen, welche von unseren Lehrerinnen und Lehrern begleitet wurden, individuell gestalten. Ein beliebtes Ziel war dabei der Fernsehturm, aber auch das DDR-Museum sowie das Spionage-Museum konnten einen bleibenden Eindruck hinterlassen. Die verbliebene Zeit verbrachten wir am Hackeschen Markt bzw. im angrenzenden Monbijou-Park, wo wir das pulsierende Leben Berlins an einem warmen Sommerabend genießen konnten.

Der Montag startete mit einem Besuch des Flughafens Tempelhof, dessen wechselvolle Geschichte nachhaltig beeindruckte. Anschließend durften wir die Mittagspause am Kurfürstendamm frei gestalten. Danach ging es zum Paul-Löbe-Haus, wo wir in der Bundestagskantine eine Mahlzeit zu uns nahmen. Wir durften uns anschließend unterirdisch in das Reichstagsgebäude begeben, wo wir im Plenarsaal einem Informationsvortrag lauschen durften. Im Anschluss daran erklommen wir die bekannte Glaskuppel des Reichstagsgebäudes. Nach einem letzten Abend im sommerlichen Berlin und vielen Eindrücken traten wir am Dienstag um 8 Uhr die Heimreise an.

 

Sophia Neubert, 10b

 

Theaterbesuch der Klassen 6a und 6c

Am Dienstag, den 28.6.22 besuchten unsere Klassen 6a und 6c, organisiert und begleitet von den Lehrkräften Lehner, Stahl und Mi.Prechtl, einen Vormittag lang das JungeTheater Regensburg. Mitfinanziert und unterstützt wurde diese Exkursion freundlicherweise durch den Freundeskreis des Burkhart-Gymnasiums (Ein herzliches Danke hierfür!!!).

Da die eigentlich vorgesehene Produktion „Satelliten am Nachthimmel“ wegen der Erkrankung einer Schauspielerin spontan nicht gezeigt werden konnte, ergaben sich – engagiert erarbeitet von der Theaterpädagogin Lisa Hörmann – für die Schüler:innen kurzfristig neue Möglichkeiten: Aufgeteilt in zwei Gruppen konnten die Jugendlichen echte Einblicke in das Arbeiten „hinter dem Vorhang“ eines Theaterbetriebs gewinnen.

So lernten sie einerseits in einem kurzen Workshop mit jungen Schauspieler:innen des Ensembles Sprechtechniken und kleine Tricks und Kniffe beim „Warmmachen“ vor dem Theaterauftritt kennen (die die/der eine oder andere vielleicht sogar vor einer nervenaufreibenden Schulaufgabe im Alltag brauchen kann…). Außerdem konnten die Schüler:innen in einer Führung durch das Haupthaus des Theaters am Bismarckplatz einen interessanten Blick hinter die Kulissen werfen. Sie besuchten eine Probebühne, entdeckten den riesigen Requisiten- und Kostümfundus, schnupperten Theaterluft direkt am Orchestergraben oder spürten den Zauber des Theaters beim hautnahen Besuch einer Künstlergarderobe.

All dies machte Lust auf mehr. Denn beim nächsten Mal – da waren die meisten Schüler:innen der 6a und 6c einer Meinung – möchten sie all die Aktiven, die Kostüme und die Bühnentechnik dann auch in Aktion sehen…

 

OStR Michael Prechtl

Besuch der KZ-Gedenk-stätte Flossenbürg

Am Mittwoch, den 18. Mai 2022 unternahmen die ca. 75 Schüler:innen unserer 9. Klassen, begleitet von den Lehrkräften Lechner, Krusche, Moosbühler und Mi.Prechtl, eine ganztägige Bildungsfahrt in die nördliche Oberpfalz. Ziel dieser Reise war die Gedenkstätte zum ehemaligen Konzentrationslager Flossenbürg.

Vorbereitet durch den in den einzelnen Klassen im Fach Geschichte behandelten Themenkomplex „Nationalsozialismus, Zweiter Weltkrieg und Holocaust“ konnten die Jugendlichen dort ihre Erkenntnisse aus dem Unterricht mit dem realen historischen Ort verbinden. Dazu wurden ihnen durch vier verschiedene Referent:innen und das neu eingerichtete, sehr zeitgemäße museumspädagogische Angebot die politischen und ideologischen Ziele der Nationalsozialisten, aber auch der Lageralltag der Inhaftierten deutlich. Gerade dieser wurde für die Jugendlichen dadurch sehr eindrücklich klar, dass sie auch mit den bedrückenden und existentiellen Gräueln, die die Opfer des NS-Regimes dort erfahren mussten, konfrontiert wurden.

Interessant war für unsere Neuntklässler:innen aber auch, wie stark die Realität eines Konzentrationslagers die dörfliche Umgebung eines eigentlich recht kleinen bayerischen Ortes beeinflusste, was unter anderem durch den Spaziergang zum Steinbruch von Flossenbürg, der eben in der NS-Zeit allein von Lagerinsassen in Zwangsarbeit bewirtschaftet werden musste, verständlich wurde. Weiterhin erkannten die Schüler:innen, dass ein solches Lager immer auch wirtschaftliche und mentalitätsbezogene Rückwirkungen auf die – nur scheinbar unbeteiligte – Bevölkerung haben musste. Sie konnten also nachvollziehen, dass die große Politik und das alltägliche Leben immer zusammenhängen.

 

OStR Mi. Prechtl

Begegnungen mit vielen Beinen

Nach einer langen pandemiebedingten Pause besuchte dieses Jahr der Reptilien- und Gliedertierexperte Manfred Werdan wieder einmal das BGM. Im Gepäck, eine Auswahl einiger Wirbellosen aus aller Welt.

Herr Werdan ist ein anerkannter Experte für Insekten, Spinnen und andere Gliedertiere, aber auch für Amphibien und Reptilien.


Dieses Schuljahr besuchte Herr Werdan neben den 6. Klassen auch die 9. Klassen. Etwa eine Stunde erklärte er den aufmerksam lauschenden Schüler* innen viele Dinge über die Lebensweise, das Verhalten, das Vorkommen und den Körperaufbau der kleinen Krabbler. Dabei präsentierte er ausgewählte Exemplare.

Am Ende des Vortrags durften die Schüler*innen Bilder mit den Tieren machen und sie auf die Hand nehmen. Das Highlight war auf jeden Fall die mexikanische Rotknie-Vogelspinne (Brachypelma smithi) aber auch anderen Krabbeltieren wurde nicht gerade wenig Aufmerksamkeit geschenkt.

[nb 

(Text: Sebastian Zeis, 9a)
(Überarbeitung und Bilder: B. Müller)

Erfolgreiche BGM-Fußballer

 

BGM-Fußballer erringen zwei Kreistitel


Nach der langen Coronapause fieberten die Fußballer des Burkhart-Gymnasiums Mallersdorf-Pfaffenberg den Schulturnieren entgegen.
Die jüngsten Schüler der Wettkampfklasse IV konnten in Bogen das Halbfinale gegen die dortige Realschule souverän gewinnen, verloren aber dann verdient gegen das Gymnasium Bogen mit 1:2.
Beim Kreisentscheid Jungen III (Jg. 2008-2010) konnte Turnierleiter und Trainer Alfons Singer vier Teams in Pfaffenberg begrüßen. Die BGM-ler setzten sich im Halbfinale in einem flotten Spiel mit 3:2 gegen das Veit-Höser-Gymnasium Bogen durch. Im Finale steigerte sich das Team nach torloser erster Halbzeit und konnte gegen die Ludmilla-Realschule Bogen letztlich verdient mit 1:0 gewinnen. Somit konnten die Schüler den Kreistitel bejubeln und ihre Siegershirts in Empfang nehmen.
In Ittling besiegte das Team Jungen II (Jg. 2006-2008) unter Trainer Maximilian Vogl im Halbfinale das Gymnasium Bogen knapp mit 1:0. Auch im darauffolgenden Finale gegen die Realschule Bogen lies man kein Gegentor zu, konnte aber auch selbst nicht treffen. Das fällige Elfmeterschießen entschied man mit 5:4 für sich und die Freude über diesen knappen Sieg war dementsprechend groß.
Als Kreissieger qualifizierten sich die beiden siegreichen Mannschaften für den Regionalentscheid.

Tierexperte besucht das BGM

Am 06.04.2022 besuchte der Tierexperte Herr Werdan mit seinen Reptilien und Amphibien die Schüler der 6. Jahrgangsstufen des BGM.

In der 8. und 9. Unterrichtsstunde erzählte er interessante Fakten über Verhaltensweisen, natürliche Lebensräume und Nahrung seiner Tiere.                            

Er hielt zuerst einen Vortrag, bei dem die Schüler gespannt zuhörten und ließ diese dann zahlreiche exotische Tiere, wie zum Beispiel ein Chamäleon und einen Python, aber auch einheimische Tiere, wie zum Beispiel eine Ringelnatter, aus der Nähe betrachten und manche sogar anfassen.

Das Interesse für diese beiden Wirbeltierklassen wurde geweckt und die Schüler erhielten gute Anregungen für weitere eigene Recherchen.

  

Florian Salzberger und Luis Lugauer (Klasse 6c)

(abgeändert von B. Müller)

Act for peace

Ein Zeichen für den Frieden

Aus aktuellem Anlass gestalteten die Schüler*innen der Unter- und Mittelstufe des Burkhart Gymnasiums nach einem deutschlandweiten Aufruf der Greenpeace-Jugend Deutschland ein Zeichen der Solidarität. Nach intensiver Auseinandersetzung mit dem Thema wurden bunte Handabdrücke und persönliche Gedanken zum Thema Frieden angefertigt.
All diese kleinen Friedensplakate wurden auf dem Schulhof des Burkhart Gymnasiums zu einem großen Peace-Zeichen zusammengelegt, aus der Vogelperspektive fotografiert und eingesandt. Aus diesen eingesandten Bildern des Burkhart Gymnasiums, sowie aus vielen weiteren Bildern anderer Schulen Deutschlands gestaltete Greenpeace ein großes Mosaik in Form einer riesigen Friedenstaube, die am 17. März.2022 von einem Schulhof in der Mitte Deutschlands mit einem Heißluftballon in den Himmel aufstieg.
Diese Taube, entstanden aus den Hoffnungen, Wünschen und Forderungen für den Frieden, trägt die starke Botschaft in die Welt:


Wir stehen Hand in Hand für den Frieden.

Lesewettbewerb Französisch

Die Schüler der 7. Klasse lernen nun schon das zweite Jahr Französisch und sind voller Eifer dabei zu „echten“ Franzosen zu werden. Ein wichtiger Bestandteil des Unterrichts ist seit Beginn der 6. Klasse das Lesen von französischen Texten. Es ist also kein Wunder, dass 15 Schüler am 24.02.2022 zum diesjährigen Lesewettbewerb angetreten sind und ihr Können unter Beweis stellten.
Nun galt es nicht nur einen bekannten Text, sondern auch einen unbekannten Text zu lesen, was etliche schon vor eine größere Herausforderung stellte. Alle Schüler gaben ihr Bestes und warteten im Anschluss gespannt auf das Ergebnis. Am Ende erzielte Laura Heindl (7c) den zweiten Platz. Bastian Wegerer (7c) ging als Sieger des Lesewettbewerbs hervor.

S. Sailer

Meet & Greet mit den Hochschulen

Berufsorientierung am BGM

Hochschul Meet&Greet am BGM

Ganz im Zuge der Pandemie fand der jährliche Berufsinformationsabend des Burkhart - Gymnasiums am 3. und 4. Februar im digitalen Format statt.

Sieben Hochschulen aus der Umgebung, darunter die Uni Passau, die TH Deggendorf, die Hochschule in Landshut, die OTH und die Uni Regensburg, sowie die Ludwig-Maximilians-Universität und die Technische Universität aus München, nutzten dabei die Gelegenheit, die Schüler der Oberstufe über ihre Institution zu informieren. Die Referenten verschafften innerhalb der einstündigen Videokonferenzen, die sich über Donnerstag- und Freitagnachmittag erstreckten, nicht nur einen kurzen Überblick über den Campus ihrer Einrichtung, sondern auch über ihr jeweiliges Studienangebot, wobei auf einzelne Studiengänge beispielhaft näher eingegangen wurde, und den Einschreibungsprozess sowie die Zulassungsbedingungen. Neben weiteren allgemeinen Informationen zu ihren Hochschulen, von der Geschichte bis zu Auslandspartnerschaften, und dem Thema Studium sind auch auf andere Aspekte des studentischen Lebens aufgegriffen worden, darunter auch die Lebenshaltungskosten und Wohnmöglichkeiten in den jeweiligen Städten und Freizeit- und Sportangeboten von Seiten der Universitäten.

Die Veranstaltung erfreute sich an einer regen Beteiligung von Seiten der Schüler, bei denen sie durchwegs gut ankam. Viele fühlen sich auf den Weg ihrer Studien- und Berufsfindung weitergeholfen.

Merle Müller, Q11

StRin Vanessa Yilmaz (Fachschaftsleitung Wirtschaft und Recht, Koordinatorin für berufliche Orientierung)

 

Dies Latinus 2022 - Tempelbau

DIES LATINUS 2022 – LATEIN-PROJEKT - TEMPELBAU

   

  1. Januar, 7.30 Uhr: gespannte Mienen in den Klassenzimmern der 6. Jahrgangsstufe, wer wird was mitbringen, wer hat was geplant und das Wichtigste, wird alles gelingen? Es geht um nichts weniger als eines der gewaltigsten Bauvorhaben in der Geschichte eines Lateinschüler-Lebens, den Bau eines Tempels.
    Auch wenn jeder die Freiheit besitzt, für einen Gott seiner Wahl dieses Bauwerk anzufertigen, stellen die im Verhältnis großen Spannweiten der jeweiligen Dachkonstruktion sowie die Stabilität der Säulen eine Herausforderung dar. Und wie dieser begegnen? Styropor, Architektenpappe, Toilettenrollen, Karton, Kekse, Bisquitteig, Legosteine, Holz mit Leim, Zuckerwasser, Heißkleber, Knetmasse, Schrauben, Nägeln, Klebestreifen, Fliesenkleber wollen innerhalb von 4 Schulstunden zu einem der prächtigsten Bauten der Antike wachsen.
    Zwar sind Vorarbeiten zuhause möglich gewesen, aber es gibt hinreichend Herausforderungen, wenn nicht alles bedacht wird: Ist der Falz breit genug, um die Wand zu stabilisieren, passen die Säulen wirklich in die Bohrungen, beleuchtet der Leuchtdraht tatsächlich den Innenraum so, dass das Götterbild oder die Statue im Inneren seine Wirkung entfalten kann, benötigen Säulen wirklich ein Kapitell, um die Dachkonstruktion tragen zu können, wie schreibt man Aphrodite, die Liebesgöttin, welche altgriechischen Buchstaben verwendet man, um Poseidon auf dem Tympanon korrekt zu verewigen?
    Und wie bei allen Baustellen müssen die Schulbänke gesichert werden, damit keine Materialien (insbesondere essbare), Werkzeuge (insbesondere Klebepistolen) unauffällig entschwinden. Heiß begehrt sind dieses Jahr Spiegelfliesen. Denn die optische Verschönerung der Rohbauten und deren Beleuchtung nimmt einen hohen Stellenwert ein. 
      

Doch letztendlich ist alles gelungen. Schwierig ist nur noch, den Preis für die Mühen auszuwählen, lieber ein römisches Katapult, der als Spitzer fungiert oder doch eine goldene Münzreplik, ein silberner oder goldener Armreif, eine römische Mühle oder einen Bastelbogen. Schließlich wird es bei manchem eine silberne Figur eines römischen Soldaten.  Stolz lassen sich schließlich die Bauherrinnen und Bauherrn per Smartphone verewigen. So schließt sich der Kreis im Heute von der Vergangenheit in die Zukunft.

Cornelia Landesberger

Fachleitung Latein