Projekttage / Exkursionen

Berlinfahrt 2019

Pfaffenberg, Busparkplatz, 8:00: Aufbruch nach Berlin. Vor uns lag nun eine 6-stündige Fahrt. Welche wir auch gut hinter uns brachten, denn Schlafen und Nixtun können wir gut. Allerdings war dafür Sitzfleisch gefordert. Gleich am ersten Abend stand der Bundestag auf dem Plan. Dort wurden wir über den Plenarsaal informiert und diskutierten mit dem Bundestagsabgeordneten Alois Rainer. Anschließend konnten wir den bewundernswerten Ausblick von der Kuppel aus genießen. Da hat man die kalten Winde fast nicht bemerkt. Jeden Tag hatten wir die Ehre, die U-Bahn zurück zu nehmen. Aber auch diese Aufgabe, nämlich 85 Personen heil zur Zielstation zu bringen, war dank des ausgeprägten Wissens der Lehrer über das Metronetz Berlins kein Problem. Bis 22:30 hatten wir „Freigang“ und besorgten uns Essen. Glücklicherweise lag unser Hotel sehr nahe des Ku’Damms, denn so hatten wir eine große Auswahl an Geschäften und mussten nicht ewig lange gehen. Natürlich gingen wir alle früh ins Bett, um am folgenden Tag für das Frühstück von 7:00 bis 7:30 und geplante Aktivitäten fit zu sein. Die ersten Eindrücke von der Stadt erhielten wir durch die Rundfahrt im Bus. Ein erstes Highlight war die East Side Gallery. So posten wir 20 Minuten vor den Werken vieler Künstler, um unsere Social-Media Accounts damit zu füttern. Anschließend wurde eine Gruppe durch den Fichtebunker geführt, während die andere die Gedenkstätte Deutscher Widerstand besuchte. Getroffen haben wir uns dann wieder im Stasi-Museum. Die Geschichten der Guides über die Bespitzelungsmethoden der ca. 189 000 Stasi-Mitglieder erstaunten uns alle. Der Dienstag wurde von der Besichtigung des Olympiastadions abgerundet. Am nächsten Tag besuchten wir einen baufertigen Flughafen von Berlin. Tempelhof. Während der Führung erwiesen sich Künste des langen Stehens, die für später auch noch gut zu gebrauchen waren. Trotz interessanter Fakten zog sich die Führung sehr in die Länge, was das konzentrierte Zuhören sichtlich erschwerte. Dafür wurden wir später vom Atombunker oder vom 368 Meter hohen Fernsehturm wieder aufgeweckt. Am Donnerstag machte sich die erste Gruppe zum Finanzministerium und die zweite nach Potsdam zum Schloss Sanssouci auf. Später trafen sich beide Gruppen am Berliner Brandenburger Tor. Der Arbeitsplatz von Angie, das Bundeskanzleramt, hatte die Ehre, Bus 1 am Donnerstag und Bus 2 am Freitag zu empfangen. Den letzten Abend verbrachten wir alle zusammen im Friedrichstadtpalast in der Vorführung ,,VIVID Grand Show‘‘. Es brachte dem Publikum eine sehenswerte Liebesgeschichte an das Leben näher. Ein klarer Handlungsverlauf war nicht zu erkennen, aber das rückte bei solch großartigen Showacts und den herausragenden Darstellern eh in den Hintergrund. Bevor dann die Schüler der 10. Jahrgangsstufe die Heimreise antraten, inspizierten wir das Bundeskanzleramt oder das Technikmuseum. Dann hieß es wieder, alles vorhandene Sitzfleisch zusammen zu sammeln und es sich 6 Stunden, natürlich mit Pausen, auf einem Platz im Bus mehr oder weniger gemütlich zu machen. Ich möchte mich bei unserer Schule und den beteiligten Lehrern bedanken, die uns diese Reise ermöglicht haben. Die Lehrer können ja auch wirklich froh sein, eine so artige und intellektuelle Jahrgangsstufe erwischt zu haben.  

                                                                                                                                                             Laura Jais, 10 c

Berlinfahrt der 10. Klassen (27.03 – 31.03. 2017)

Auch in diesem Schuljahr machten sich die zehnten Klassen des BGM auf den Weg in die Bundeshauptstadt Berlin. Nach der Anreise und dem Bezug der Zimmer wurde zunächst das Olympiastadion besichtigt, welches aufgrund der untergehenden Sonne in eine besondere Atmosphäre getaucht war. Am nächsten Tag stand bereits frühmorgens der Besuch des Bundestags auf dem Programm. Zu Beginn wurden die Schülerinnen und Schüler auf der Tribüne des Plenarsaals über grundlegende Eigenheiten des Gebäudes und der parlamentarischen Arbeit informiert. Anschließend empfing der Bundestagsabgeordnete Alois Rainer die Klassen, um ihnen Rede und Antwort zu stehen. Natürlich konnten die Schüler auch die Kuppel des Bundestags erkunden und ihren Blick über das Regierungsviertel sowie ganz Berlin schweifen lassen. Am späten Nachmittag erhielten sie eine Führung durch das Stasigefängnis Hohenschönhausen, welches einen nachhaltigen Eindruck hinterließ, da den Schülern die Gräueltaten des SED-Regimes anschaulich vor Augen geführt wurden. Eine Stadtrundfahrt durch Berlin eröffnete den Mittwoch, der mit dem Stasi-Museum, dem Flughafen Tempelhof, dem Bundeskanzleramt und einer Spreerundfahrt noch weitere Höhepunkte zu bieten hatte. Damit auch die technisch interessierten Schüler auf ihre Kosten kamen, wurde am Donnerstag das Technikmuseum besichtigt. Im Anschluss daran schlugen unsere beiden Busse – des wie gewohnt sehr zuverlässigen Busunternehmens Schmid – verschiedene Wege ein. Während die eine Gruppe in Berlin den Redakteuren des ARD-Hauptstadtstudios auf die Finger schauen durfte, im Dungeon nahe des Alexanderplatzes die Berliner Stadtgeschichte auf gruselige Art und Weise durchlebte und im Atomschutzbunker direkt unter dem Kurfürstendamm die Auswirkungen des Kalten Krieges nachvollzog, entfloh die andere Gruppe der großstädtischen Hektik und flanierte durch die Potsdamer Altstadt sowie den Schlosspark von Sanssouci. Selbstverständlich durfte dabei aber eine Führung durch das Schloss selbst nicht fehlen. Diesen Tag rundete eine Revue im Friedrichstadtpalast ab, sodass auch das kulturelle Leben der Hauptstadt nicht zu kurz kam. Begeistert von den zahlreichen Impressionen und Erlebnissen kamen die zehnten Klassen des BGM am Freitagnachmittag wieder in Mallersdorf-Pfaffenberg an und es waren sich alle einig: „Schee war’s in Berlin“.