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Vorlesewettbewerb und Vorlesetag

Sternstunden des Vorlesens am BGM:                                           

Vorlesewettbewerb und Vorlesetag

Wenn die Tage kürzer und die Abende länger werden, greifen viele Erwachsene und auch Kinder gerne zum Buch. Folglich passt es gut, dass sich am Jahresende mit Vorlesetag und Vorlesewettbewerb vieles um das Thema Buch dreht. Da ist zunächst der Vorlesetag, heuer am 17. November, an dem traditionell in ganz Deutschland und so auch an unserem Gymnasium vorgelesen wird. Mit Leonie Waldschmitt (9c) und Lena Kirchermeier (Q12) waren zwei erfahrene Vorleserinnen am Start. Neu hinzu kam Pawel Enbrecht (9a), der erstmalig einer fünften Klasse vorlas. Bei den Lektüren lag der Fokus auf Spannung: Geister, Mumien, ein verloren gegangenes Krokodil, sie alle hielten die Fünftklässler für je eine Dreiviertelstunde gefangen. Vielen Dank dafür an unsere Vorleserinnen und unseren Vorleser.

Beim Vorlesewettbewerb, genauer gesagt der Ermittlung des Schulsiegers des BGM herrschte in diesem Jahr Parität. So schickten die 6a und b  mit Amanda Huber und Julia-Sophie Scholl jeweils eine Kandidatin und die 6c und d mit Ferdinand Schießl und Luca Rother einen Kandidaten ins Rennen. Als alle sechsten Klassen sich in der Aula versammelt hatten, um ihre Klassensieger und Klassensiegerinnen anzufeuern, herrschte zunächst ausgelassene Stimmung, doch dann wurde es schnell mucksmäuschenstill, als die erste Leserin die Bühne betrat. Gelesen wurde aus „Oda, absolut ungeküsst, das ist keine kitschige Liebesgeschichte“ von Nina E. Grøntvedt, „Gangst Oma“ von David Walliams, J.K. Rowlings „Jacks wunderbare Reise mit dem Weihnachtsschwein“ und Otfried Preußlers „Krabat“. Bewertet wurden Textstellenauswahl, Lesetechnik und Textinterpretation, wobei Julia-Sophies Vortrag das Jurorenteam am meisten überzeugte. Letzteres bestand in diesem Jahr aus Schulleiter Claus Gigl, SMV Sprecher Sebastian Zeis (11a), Vorjahressiegerin Emelie Fischer (7b) und Leonie Waldschmitt (9c), Mitgestalterin des Vorlesetags.

Auf die Wahltext-Runde folgte der Fremdtext. Diesmal mussten Passagen aus J.K. Rowlings märchenhaftem Jugendroman „Der Ickabog“ vorgelesen und dabei durch Stimmmodulation passend interpretiert werden. Diese Aufgabe wurde wiederum von Julia-Sophie am besten gelöst, so das eindeutige Urteil der Jury. Nach tosendem Applaus für die strahlende Siegerin gab es Urkunden und Buchgeschenke, die vom Bücherg’schäft bereitgestellt und vom Elternbeirat finanziert wurden. Vielen Dank dafür! Für Julia-Sophie geht es im Februar in die nächste Runde, den Kreisentscheid in Straubing. Wir wünschen dir viel Erfolg und drücken dir beide Daumen, liebe Julia-Sophie!

Birgit Plank

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