„IChO ai funghi“ – so lautete das Motto der ersten Runde der Internationalen Chemie-Olympiade 2026, einem anspruchsvollen Wettbewerb in vier Runden rund um die Chemie. In der ersten Runde traten in diesem Jahr Johanna Riehle, Anna Maria Alzinger und Elias Franke an. Hierbei mussten theoretische Aufgaben rund um das Thema Pilze bearbeitet werden, z. B. zu den chemischen Strukturformeln der Bestandteile von Pilz-Zellen, einem komplizierten Trennungsgang zum Nachweis von Schwermetall-Ionen in Pilzen, dem Phänomen der Biolumineszenz oder natürlich auch zu den Giftstoffen, die in manchen Pilzen zu finden sind. Johanna, Anna Maria und Elias bearbeiteten diese (weit über den Schulstoff hinausgehenden) Aufgaben mit Bravour und konnten sich alle für die zweite Runde qualifizieren.
In der zweiten Runde musste nun eine Klausur geschrieben werden. So trafen sich Johanna und Anna Maria am Buß- und Bettag im November 2026 mit Ihrer Chemie-Lehrerin Simone Barisch, um drei Stunden lang eine Chemie-Klausur zu schreiben. Neben Multiple-Choice-Fragen und Aufgaben im Kurzfragenformat galt es drei umfangreiche Aufgaben zu den Themen „Salze“, „Gasgesetze“ und „Stereochemie“ zu bewältigen. Die beiden Schülerinnen stellten sich auch dieser Herausforderung mit großem Erfolg und verpassten nur knapp den Einzug in die dritte Runde.
Schulleiter Claus Gigl und die betreuende Lehrkraft Simone Barisch überreichten die Urkunden sowie ein kleines Geschenk und gratulierten den Teilnehmenden ganz herzlich zu ihrem Erfolg.
Simone Barisch