Im Fach Geographie beschäftigen sich die Schüler mit räumlichen Strukturen und Prozessen auf der Erde. Ziel ist es, die Erde als Lebensgrundlage des Menschen in ihrer Einzigartigkeit, Vielfalt und Verletzlichkeit zu begreifen und verantwortungsbewusst mit ihr umzugehen. An globalen, regionalen und lokalen Raumbeispielen zeigt das Fach Geographie sowohl die gestaltende Wirkung der Naturkräfte als auch die raum-prägenden Einflüsse des Menschen. Schüler lernen somit, natur- und gesellschaftswissenschaftliche Erkenntnisse, Sichtweisen und Methoden zu verbinden. Mit den Inhalten der Physischen Geographie, der Kulturgeographie und der Regionalen Geographie werden auch Kenntnisse aus anderen Geowissenschaften, wie zum Beispiel der Geologie, Meteorologie, Ozeanographie oder der Stadtplanung vermittelt.
Geographie wird in der in der 5., 7., 10. und 11. Klasse 2-stündig unterrichtet sowie in den Jahrgangsstufen 12 und 13 je nach Anforderungsniveau 2 (gA) -oder 4-stündig (eA).
Im Unterricht wird der Diercke-Atlas (Bayern-Ausgabe) verwendet, der in der 5. Klasse von den Schülerinnen und Schülern erworben wird.
Am BGM kommen die Diercke-Bücher der Westermann-Gruppe (Bayern-Ausgabe) zum Einsatz.
Es werden nur kleine Leistungsnachweise gefordert, d.h. es werden Stegreifaufgaben oder Kurzarbeiten geschrieben und Noten durch Rechenschaftsablagen, Unterrichtsbeiträge oder Referate erteilt. Die Zeugnisnote errechnet sich aus dem Durchschnitt aller Noten.
Wie in jedem Fach der Oberstufe wird pro Halbjahr eine Klausur geschrieben und mindestens zwei kleine Leistungsnachweise gefordert.
Das Fachprofil Geographie können Sie durch Anklicken des Links einsehen.
Den Lehrplan Geographie für die jeweilige Jahrgangsstufe können Sie unter Jahrganggsstufen-Lehrplan abrufen.
Das Grundwissen für die jeweilige Jahrgangsstufe wird je nach Schwerpunkt im Unterricht erarbeitet und gegebenenfalls notiert. Eine Übersicht der Grundwissensbegriffe findet man in den letzten Seiten des Schulbuchs unter dem Begriff "Geolexikon" oder "Glossar".
Recht zahlreich war auch dieses Jahr wieder die Beteiligung der Schüler am Burkhart-Gymnasium Mallersdorf-Pfaffenberg beim Geographie-Wettbewerb Diercke Wissen. Nach Feststellung der Klassensieger hat sich in einem weiteren Schritt Florian Salzberger von der Klasse 10a auf Schulebene gegen die übrigen Klassensieger durchgesetzt und sich somit für den Landesentscheid qualifiziert, der Ende März ausgetragen wird. Damit nähert sich der 15-jährige der Chance, der beste Geographieschüler Deutschlands zu werden, denn durch den Landessieg könnte er sich sogar einen Platz im großen Finale von Diercke Wissen sichern, in dem die besten Geographieschüler Deutschlands gegeneinander antreten werden. Zur Überreichung der Urkunde durfte der Schulsieger die Gratulation und Anerkennung für diese Leistung von Schulleiter Claus Gigl entgegennehmen. OStR Elke Streit, die Organisatorin des Wettbewerbes an der Schule, überreichte zudem als Geschenk den großen Diercke Weltatlas und wünschte ebenfalls viel Glück für das Weiterkommen. Sie bestätigte, dieser Wettbewerb sei sehr anspruchsvoll und erfordere schon enormes Wissen.
Diercke Wissen ist mit rund 8 Millionen teilnehmenden Schülern seit seinem Bestehen Deutschlands größter Geographie-Wettbewerb und jedes Jahr eine gefragte Veranstaltung für die Schulen. Diese Teilnehmerzahl bestätigt, dass sich Schüler auch außerhalb des Unterrichts für geographische Inhalte interessieren. Ziel des Wettbewerbes ist es, geographisches Wissen zu vermitteln und immer mehr junge Menschen dafür zu begeistern.