Kunst - Fachprofil

 

 

Um komplexe Sachverhalte verstehen zu können, muss man in der Lage sein, die kleinen Dinge zu sehen. Dies kann nur gelingen, wenn man geschult wurde, wahrzunehmen, zu fokussieren, ob analytisch oder emotional.
Kunstunterricht ist Kompetenzvermittler: Bilder zu verstehen, mit Bildern zu kommunizieren, verschiedene bildliche Darstellungsformen zu beherrschen. Rezipieren, Produzieren, Reflektieren und Präsentieren.
Ihnen diese Kompetenzen zu vermitteln sowohl auf handwerklicher als auch theoretischer Ebene versuchen wir durch anschaulichen Unterricht um Bildungsziele zu erreichen, wenn möglich mit einem Erlebnis verknüpft; Schulung der haptischen Wahrnehmung und Motorik durch exakte handwerkliche Arbeit, richtiges Hinschauen und Sehen, Experimentieren, konzeptionelle bildnerische Arbeit, freie Arbeit – um einige, uns wichtige Schlagwörter exemplarisch aufnehmen zu dürfen.

Der Schwerpunkt liegt im Kunstunterricht auf dem praktischen Arbeiten. Dieses stellt für die Schüler ein Experimentierfeld für neue und ungewöhnliche Möglichkeiten der Gestaltung dar. Neben der Praxis, die sich inhaltlich auf die im Unterricht behandelten Themen und Epochen bezieht, geben wir den Schülern auch fundiertes kunstgeschichtliches Wissen.

Neben traditionellen Techniken aus den Bereichen Zeichnung, Malerei und plastischer Gestaltung mit Ton, Holz, Beton, Stein usw., Modellbau in der Architektur werden auch Themen aus den angewandten Disziplinen Design, Graphikdesign, Entwicklung von Corporate Identity und Werbung bildnerisch und gestalterisch umgesetzt. Dabei kommen Medien wie Fotografie und Bildbearbeitung zum Einsatz auch durch Verwendung von APPs auf Tabletts oder Smartphones. Besonders stolz sind wir auf unser Kompetenzzentrum Film, welches tiefe Einblicke in den Umgang mit (neuen) Medien gibt.

Eine Auswahl der entstandenen Arbeiten wird auf unterschiedlichen Wegen der Öffentlichkeit präsentiert. Das schulische Umfeld wird verschönert durch wechselnde Ausstellungen der Arbeiten aus dem Unterricht. Auf diesem Wege erfahren die jungen Künstler Bestätigung und eine Stärkung ihres Selbstwertgefühls

Mitglieder der Fachschaft

Nicole Renger

Michaela Rabien

Tanja Riebel

Lehrbücher

Kunstbücher

Wir verwenden hauptsächlich Bücher aus der Fachschaftsbibliothek, die bei Bedarf im Unterricht ausgeteilt werden.

"Meisterwerke der Kunst"Mappenwerke, Klassensatz (Neckar-Verlag)

 

In der Q11/Q12 erhalten die Schülerinnen und Schüler leihweise "Kunst entdecken" für die Oberstufe vom Cornelsen Verlag. Für das schriftliche Abitur müssen die Schülkerinnen und Schüler "Abitur-Wissen Kunst-Malerei, Plastik, Architektur" und "Werkerschließung" selbst anschaffen.(Sammelbestellung) Der neue Kammerlohr für die aktuelle Kunst steht nur dem Additum leihweise zur Verfügung.

In der Fachschaft führen wir die Werke "Kammerlohr Epochen der Kunst1-5"(Oldenburg Verlag), Grundkurs Malerei, Plastik, Architektur und Film (Schroedel Verlag), Perspektiven der Kunst/Winfried Nerdinger, Elemente künstlerischer Gestaltung, Vom Klassizismus zum Impressionismus, Aspekte der Kunst(alles Verlag Martin Lurz) jeweils nur teilweise im Klassensatz vorhanden.

Leistungserhebungen

Jgst. 05/06/07/08/09/10:

Die Noten werden hauptsächlich auf die praktischen Arbeiten erteilt, die bei Projekten durchaus einen theoretischen oder Textanteil enthalten können. Es werden sonst nur kleine Leistungsnachweise gefordert, d.h. es werden ev. Stegreifaufgaben geschrieben und Noten durch Ausfragen oder Unterrichtsbeiträge erteilt. Die Zeugnisnote errechnet sich aus dem Durchschnitt aller Noten, es kann aber ein aufwändiges Thema doppelt gewichtet werden (was den Schülern vorher mitgeteilt wird).

Jgst. 11/12:

Wie in jedem Fach der Oberstufe werden pro Halbjahr eine Klausur geschrieben und mindestens zwei praktische Leistungsnachweise gefordert.

Wettbewerbe

Schülerwettbewerb "Die Deutschen und ihre östlichen Nachbarn - Wir in Europa" - Landeswettbewerb des Bayerischen Staatsministeriums für Bildung und Kultus, Wissenschaft und Kunst

Auszüge aus der Einladung des Ministeriums für Bildung, Wissenschaft und Kunst

Es freut mich, Ihnen mitteilen zu dürfen, dass Sie und Ihre Schülerinnen und Schüler der Klasse 7c ausgewählt wurden, um mit Ihrem Kreativbeitrag aus dem Bereich „Kunst“ in der Altersgruppe 2 mit dem Thema „Ungarische Weinkrüge“ an der diesjährigen Abschlussveranstaltung des Schülerwettbewerbes „Die Deutschen und ihre östlichen Nachbarn - wir in Europa“ teilzunehmen. Ich möchte Sie dazu recht herzlich beglückwünschen.

Ihre Schülerinnen und Schüler der Klasse 10b wurden ebenfalls ausgewählt, um mit Ihrem Kreativbeitrag aus dem Bereich „Kunst“ in der Altersgruppe 4 mit dem Thema „Hausfassaden im ungarischen Jugendstil“ an der diesjährigen Abschlussveranstaltung des Schülerwettbewerbes „Die Deutschen und ihre östlichen Nachbarn - wir in Europa“ teilzunehmen.

Im Rahmen dieser Abschlussveranstaltung, die vom Dienstag, den 28. bis Donnerstag, den 30. Juli 2015 in Passau stattfindet, werden die jeweiligen Landessieger in den Bereichen Spurensuche sowie Kunst, Musik, Literatur und „Land und Leute“ der vier Altersgruppen ermittelt.

Lehrplan und Grundwissen

Fachprofil Kunst

Auf der isb-Seite sind das Fachprofil und die Lehrpläne der Jahrgangsstufen zu finden

Im Artikel Kunst,allgemein und Kompetenzzentrum Film finden sich weitere Informationen.

Seminare

Seminare

2015/2017

Derzeit läuft das P-Seminar "Filmgestaltung" mit der Gestaltung eines eigenen Kurzfilms vom Drehbuch bis zur Postproduktion

2014/2016 Kochen im Team

2013/2015

2012/2014 Kulinarische Intelligenz

2011/2013

Kompetenzzentrum Film

Kompetenzzentrum Film

Film als aktuelles künstlerisches Medium bietet einfach besondere Möglichkeiten, unterschiedlichste Begabungen und Kompetenzen in ein Projekt einzubinden und zu fördern. Von bildgestalterischen Fähigkeiten, Erlernen technischer Grundlagen der Kamera- Licht und Tontechnik, Verfassen von Drehbüchern bis zum darstellenden Spiel und nicht zuletzt die „Postproduction“ am Computer- hier kann sich jede/r Schüler/in einbringen, der im Team arbeiten möchte, der Probleme kreativ lösen will, keine Angst vor Improvisation, Spontanität hat und trotzdem stetig und konsequent ein Ziel verfolgen will. Deshalb ist Filmkompetenz in Praxis und Analyse auch Bestandteil des Lehrplanes an Gymnasien.

Link: www.isb.bayern.de/gymnasium/faecher/theater-und-film

Im September 1999 gründete die Kunstlehrerin Frau OStRin Rabien mit Schülerinnen und Schülern aus verschiedenen Klassen noch ohne Ausrüstung und Ort in der Stundentafel eine AG Film am Burkhart- Gymnasium. Mit privaten Kameras, Freitagnachmittags und in der Freizeit begann die Filmarbeit, bis heute, trotz erfolgter „Etablierung“, immer mit viel Idealismus und Begeisterung. Unterstützt vom Landkreis Straubing-Bogen, dem Bürgermeister, der Raiffeisenbank, der Sparkasse, privaten Sponsoren, dem Freundeskreis, den Eltern und unterschiedlichen Schulverwaltungen wurde nach und nach das notwendige „Equipment“ (das regelmäßig aktualisiert gehört, v.a. Computer) angeschafft und Film als Arbeitstechnik  konnte dadurch auch im Leistungskurs/Facharbeiten, Grundkurs und in Klassenprojekten und Seminaren eingesetzt  werden.

Durch Preise bei Wettbewerben und öffentliche Vorführungen (Stadt München, Landesverband des Bayerischen Einzelhandels, Filmtage Bayerischer Schulen, Jubiläum Kloster Mallersdorf…) ist die Filmgruppe des Burkhart-Gymnasiums weiter gefördert und bekannt gemacht worden.

Heute nutzen die P-Seminare Film in der Oberstufe Q11/Q12, der Filmkurs und verschiedene Projekte der Schule das durch den Umbau des BGMs vergrößerte Filmstudio mit drei Schnittplätzen,“Green Screen“ mit Lichtausstattung und weiteren Möglichkeiten.

Die Planung der Ausrüstung erfolgte in enger Zusammenarbeit mit Fachleuten der Filmhochschule und des BR- FS sowie durch Erfahrungsaustausch mit anderen Kompetenzzentren Film sowie eigenen Recherchen.

Fast alle „Kompetenzzentren Film“ sind im Verein „Drehort Schule e.V.“(Info unter

drehort-schule.de) mit ihren Filmlehrern organisiert. Uns verbindet bayernweit die langjährige Arbeit und Erfahrung mit dem Medium Film und eine mehrere Wochen umfassende, intensive Fortbildung an der Hochschule für Fernsehen und Film in München, in den Bavaria Filmstudios und an der Akademie für Lehrerfortbildung und Personalführung in Dillingen. Die Leiter sind zertifizierte Filmlehrer. Wir tauschen uns regelmäßig aus, treffen uns wenigstens einmal im Jahr bei den Filmtagen Bayerischer Schulen in Gerbrunn (die als Präsentationsplattform und Fortbildungsangebot eine jahrzehntelange Tradition aufweisen) oder am Tag der offenen Tür der HFF München mit unseren Schülern/innen. Im Vereinsnetz ist DOS e.V. in der Landesarbeitsgemeinschaft Theater und Film an den Schulen Bayerns e.V. Mitglied. 

Im Folgenden noch ein paar Beispiele für erweiterte Aktivitäten, die zum besonderen Profil der Filmarbeit am BGM gehören:

  • Ehemalige Schüler studieren an der Filmhochschule oder haben einschlägige Berufe- mittlerweile ein Netzwerk an externen Partnern, die gerne wiederkommen und ihr Wissen einbringen.
  • Erfahrung mit Dokumentarfilmen – z.B. ein Projekt, das vor einer größeren Öffentlichkeit bestehen musste, realisierten wir im Kloster Mallersdorf. Über das Kirchenjahr dokumentierten Schülerinnen und Schüler jede Woche liebevoll verschiedene Bereiche und Aktivitäten der Schwestern, die sonst nicht ohne weiteres sichtbar sind und präsentierten zu dem Jubiläumsfestakt einen 60-Minuten Film.
  • Aktuell immer wieder Anfragen, z.B. Besichtigungen der interaktiven„Blue Box“ (gerade umgebaut zum „Green Screen“), Aushilfe mit Equipment und fachlicher Unterstützung bei anderen Schulen
  • Beim Bayerischen Fernsehen konnten durch Unterstützung von Autoren erweiterte Kompetenzen erworben werden. Von der Recherche über Interviewtechniken und Filmarbeit vor Ort bis zum Schnitt und Aufnahme des Sprechers wurde die Chance genutzt, direkt von den Profis in der Praxis zu lernen.
  • Als eines der Gründungsmitglieder des Kurzfilmfestivals Landshut legt die Filmlehrerin Wert auf die Verbindung von Schule, Hochschulen und Filmkultur in der Öffentlichkeit.

Schülerinnen und Schüler des BGM arbeiten oft auch nach dem Abitur regelmäßig als Moderatorinnen/ Moderatoren oder im Technikbereich mit.

Jedes Jahr begleiten wir das „Sprungbrett“- je fünf Schüler/innen erhalten einen „Crashkurs“ in Juryarbeit und Moderation, stellen ein Programm für das Kinopolis zusammen und gestalten den Abend für das Publikum mit Interviews der Filmteams und Ansagen- eine wichtige Erfahrung für alle, sich außerhalb der Schule in einer öffentlichen Situation bewähren zu müssen! Beteiligt sind die Landshuter Gymnasien, das Maristen-Gymnasium Furth und das Burkhart-Gymnasium.

Das 17.Kurzfilmfestival fand heuer wieder vom 09.-14.März 2016 statt.

Info unter www.landshuter-kurzfilmfestival.

Projekttage

Projekttage

Die Informatik ist in Zusammenarbeit mit den Fachschaften Geschichte und Kunst für die Jahrgangsstufe 7 zuständig. In den ersten beiden Tagen modellieren und implementieren die Schülerinnen und Schüler Computerspiele mit geschichtlichem Hintergrund: dem Mittelalter. Wir arbeiten mit der Entwicklungsumgebung Scratch. Für die künstlerische Komponente sorgt unsere Fachschaft Kunst.

Am dritten Tag geht es in die mittelalterliche Stadt Nürnberg mit spannenden Stadt- oder Burgführungen.